Ballerinas: der Schuh, der zur Ikone der Pariser Garderobe wurde
Kein anderer Schuh nimmt in der Garderobe den Platz ein, den die Ballerina einnimmt: minimalistisch, leicht, sie gibt den Knöchel frei und verfeinert die gesamte Silhouette. Es ist der Schuh der Frauen, die zu Fuß durch Paris gehen, einen Trenchcoat über den Schultern und eine Baguette-Tasche unter dem Arm. Bei Rouje kehrt die Ballerina in Leder zurück, in einer flachen Form mit runder Spitze, die sich sowohl unter roher Denim-Jeans als auch unter einem fließenden Kleid gut macht. Ein Paar, das man im Vorbeigehen anzieht – und der Look sitzt.
Nicoise und Nina: zwei Charaktere
Zwei Modelle bilden die Rouje Ballerina-Kollektion, jedes mit einer eigenen Silhouette.
Die Nina setzt auf Schlichtheit mit ihrem 1,5 cm hohen Absatz und dem schmalen elastischen Riemen. Eine flache Ballerina, erhältlich in rotem Leder, Leoparden-Print oder Denim-Optik-Leder – ein Augenzwinkern in Richtung der Jeans des Hauses.
Die Nicoise zeichnet sich durch ihre kleine Schleife an der Spitze und ihren Absatz von unter fünf Zentimetern aus. Ein Modell, das zwischen Ballerina und kleinem Pumps liegt und etwas Höhe verleihen soll, ohne die Alltagstauglichkeit eines Alltagsschuhs zu verlieren. Erhältlich in Desert-Beige, Bordeaux, Weiß, Olivgrün, Zartrosa und Leoparden-Rauleder.
Neu in dieser Saison: das Modell Prado. Als Variante der Nicoise besitzt diese Ballerina ebenfalls einen kleinen 4,5-cm-Absatz, jedoch mit eckiger Spitze und einem elastischen Riemen, der den Spann hält. Derzeit ausschließlich in schwarzem genarbtem Leder erhältlich.
Ausgewählte Leder, italienische Fertigung
Die Rouje Ballerinas werden in Paris entworfen und in Italien gefertigt. Je nach Modell besteht der Schaft aus glattem Lammleder oder Ziegenleder. Die Rauleder-Versionen bieten eine samtigere Textur, während das Futter stets aus Ziegenleder und die Sohle aus Rindsleder gefertigt ist. An der Fersenrückseite signiert ein goldenes R-Logo jedes Paar auf dezente Weise.
Die Pflege ist einfach: Ein trockenes Tuch genügt für das tägliche Entstauben. Bei glattem Leder hilft eine farblose Creme, das Aussehen zu bewahren. Rauleder-Modelle können mit einem geeigneten Imprägnierspray geschützt werden.
Wie kombiniert man Ballerinas?
Die Ballerina lässt sich mühelos mit dem Alltagslook kombinieren. Mit einer geraden Jeans, die am Knöchel endet, findet sie ihren natürlichen Platz sowohl im Büro als auch auf der Café-Terrasse. Mit einem fließenden Rock oder einem Wickelkleid ergibt sie eine leichtere Silhouette. Eine Jacke zu einem in der Taille gebundenen Gabin-Kleid genügt, um den Look zu vervollständigen.
Wenn die Temperaturen steigen, übernehmen ganz natürlich die Sandalen. Die Ballerina kommt wieder zum Einsatz, sobald ein bedeckterer, eleganterer Schuh gefragt ist, ohne unbedingt Absatzhöhe hinzuzufügen. Ihre runde Spitze mildert einen Hosenanzug, während ein Leoparden-Print genügt, um einen einfarbigen Look aufzuwerten.
Für den ganzen Tag gedacht und geschnitten
Mit ihrem flachen Absatz setzt die Nina auf Schlichtheit. Die Nicoise und die Prado, beide leicht erhöht, verleihen wiederum einen Hauch Höhe, während sie im Alltag weiterhin leicht zu tragen bleiben. In beiden Fällen begleitet das geschmeidige Leder jede Bewegung und entwickelt mit der Zeit eine schöne Patina.
Diese Ballerinas sind dafür gemacht, den Rhythmus des Tages mitzugehen: mit Jeans, einem Kleid oder einem Rock fügen sie sich ganz natürlich in die Garderobe ein, ohne je zu viel zu wirken.
Von einer Saison zur nächsten
Die Ballerina beschränkt sich nicht auf die ersten warmen Tage. Im Frühling wird sie barfuß mit Jeans oder einem leichten Kleid getragen. Wenn die Temperaturen zu sinken beginnen, genügt eine dünne Socke, um sie in die herbstlichen Looks zu integrieren.
Im Hochsommer räumen Mules und Sandalen den nackten Füßen mehr Platz ein. Ab September findet die Ballerina dann ganz natürlich wieder zu roher Denim-Jeans, Röcken und den ersten Trenchcoats zurück. Ein Übergangsschuh, vor allem aber ein Garderoben-Klassiker, den man Saison für Saison wiederfindet.